Aktuelles

16.06.2016

9.Geburtstag

Nach 9 Jahre Mehrgenerationenhaus"Nordlicht" in Prenzlau können wir auf eine erfolgreiche Zeit zurückschauen. Es wurden bei uns zahlreiche Veranstaltungen angeboten. Von Einschulungen über Bastelnachmittagen, Singegruppen, Raumnutzungen für Feiern, Nähkurse, Kochkurse, Kinderbetreuung, Sprachkurse, Schülerhilfe für sozial benachteiligte Kinder, Modellbau, Kunstausstellung, Vorträge über fremde Länder bis hin zur Seniorenbetreuung und Begleitung

Annlässlich unseres 9-jährigen Jubiläums war es uns eine besondere Freude, so viel Zuspruch und Anerkennung erfahren zu dürfen.

An dieser Stelle bedankt sich das Mehrgenerationenhaus für die Glückwünsche, Gratulationen und Geschenke. Ein besonderes Dankeschön an den Bürgermeister, Hendrik Sommer als Schirrmherren unseres Hauses, sowie den Landrat Diemar Schulze für die anerkennenden Worte. Unser Dank gilt auch unseren Hauptsponsoren der Sparkasse Uckermark und der Wohnbau Prenzlau sowie allen Mitarbeitern,ehrenamtlichen Helfern und Sponsoren wie Norma, Kaufland, Eiscafe "Kolbe", Marktkauf, Autohäusern von Toyota, Skoda, BMW, Mercedes, Dähn, Opel, C&C Schaper, Partyservice Belik, Roseneis und der Bäckerei K.D. Plank, die zum Gelingen unseres Jubiläums beigetragen haben.


Auf richtig gute Nachbarschaft

"Platte" ist vor der Wende ein Synonym für gutes Miteinander. Wer in einen Neubaublock gezogen ist, schließt in der Regel schnell Freundschaften, Nachbarschaftshilfe wird großgeschrieben. Und genau in diese Richtung soll sich der Igelpfuhl wieder entwickeln.

Wohnbau GmbH Geschäftsführer Rene' Stüpmann ist ein Kind vom Georg-Dreke-Ring. In der Platte aufgewachsen, weiß er um den hohen Stellenwert nachbarschaftlichen Miteinanders. Und deshalb verwunderte ihn auch nicht, dass eine Mieterbefragung jüngst zutage brachte, das sich die Bewohner am"Igelpfuhl" mehr  zwischenmenschliche Kontakte wünschen. Sie wollen unter Leute ,gerade, wenn sie schon etwas älter sind oder Familien mi kleinen Kinder haben. Deshalb lief der Verein Impuls bei ihm auch offene Türen ein, als dieser nach einem neuen Domizil für sein MGH suchte. Ursprünglich in der Schenkenberger Straße beheimatet, wollten dessen Mitarbeiter ihre angebote mehr dahin verlagert, wo sie ihre Klientel  vermuten: in das mittlerweile als sozialer Brennpunkt deklariert Platte-Wohngebiet. Bürgermeister Hendrik Sommer , der diesen Begriff nicht gern hört und statt dessen lieber vom sozialen Schwerpunkt spricht, unterstütze das Projekt ebenfalls aus ganzer  Kraft, so wie er ihm seit Jahren schon jedwede Förderung zuteil werden lässt. Gestern konnte das Stadtoberhaupt erneut mitteilen, dass Fördermittel bewilligt worden sind. Sehr zur Freude von Uwe Hermann, der das MGH am Georg-Dreke-Ring 93 seit Kuzem leitet. Er bilanzierte,dass der zulauf nach dem Umzug weiter gestiegen sei und jetzt vermehrt Kinder und Jugendliche und Senioren kommen. Besonders gut angenommen werden die Strick und Holzwerstatt sowie die Sprachkurse. Die Teilnahme ist generell kostenfrei, auch Materialkosten werden nicht erben. Die Besucher können aber auchkommen und nur klönen. Auf eine richtig gute Nachbarschaft.

                                                                           



Weil Eltern nicht mehr am Herd stehen

Gegen den Genuss von Döner,Burger und Co. ist ja nicht einzuwenden. Aber er sollte maßvoll sein und gesunde Kost nicht ersetzen.

Den halben Morgen lang hat Heike Brüssow Fleischbällchen geformt. Ais die Presse am Vormittag zum Interview erscheint, köcheln die Klopse schon in der würzigen Brühe vor sich hin. Kollege Holger Truschinski assistiert noch schnell beim Kartoffelschälen. Jetzt muss es fix gehen, schließlich wollen die Besucher des MGH gegen 12 Uhr gemeinsam essen. Perspektivisch müssen aber größere Töpfe her, denn der Verein Impuls e.V. plant, in den neuen Räumen am Georg-Dreke-Ring 93 ein neues Projekt für "Gesunde Ernährung" aufzulegen.

das Vorhaben richtet sich an Kinder im Alter zwischen 3 und 14 Jahren. Ihnen soll auf spielerische Weise beigebracht werden, welche Art Essen ihnen gut tut und welche nicht. Dazu hat das MGH Ernährungsberaterin Anke Moser gewinnen können. Leiter Uwe Herrmann teilte gestern mit, dass sie bereits am 11. März Interessenten um sich scharen wird. Kleinere Kinder werden natürlich in Begleitung ihrer Eltern oder Großeltern erwartet. kombiniert wird dieses neue Angebot mit einem kochkurs, der am 18. März erstmals über die Bühne geht. Mit dem gelernten Koch Holger Truschinski an der Spitze soll Hausmannskost zubereitet und im Anschluss kredenzt werden." Uns geht es darum, den Kindern zu zeigen, dass es mehr als Döner, Burger & Co. gibt und dass das sehr wohlschmeckend sein kann. Viele kennen aus der eigenen Familie ja gar nicht mehr, dass Mutter oder Vater am Herd stehen und etwas selbst zubereiten. Da haben Fertiggerichte längst das das Regime übernommen", bedauert Truschinski. Im Rahmen der Kochkurse des Agenda-Diploms habe er aber mitbekommen, dass das Interesse der Kinder daran nichtsdestotrotz da ist. " Wir wollen sie hier nun sensibilisieren".